Wie mache ich meinen Garten sturmsicher? Diese Frage hören wir seit einigen Jahren immer öfter. Denn in der jüngeren Vergangenheit haben sich starke Gewitter mit Sturm und Hagel gehäuft – und damit sind auch Pflanzen, Gartenmöbel und Co. nicht mehr sicher vor Umwelteinflüssen. Wie Sie Ihren Garten vor Wind und Wetter schützen können, zeigen wir Ihnen jetzt.

Wie schütze ich meinen Garten vor Wind und Hagel?

Am besten schützen Sie Ihren Garten, indem Sie präventiv Massnahmen ergreifen. Ist der Sturm bereits im Anmarsch, bleiben Ihnen oft nur wenige Minuten, um das Wichtigste in Sicherheit zu bringen. Dann ist es meist zu spät, um Blumentöpfe zu sichern oder ein Gewächshaus sturmfest zu machen. Natürlich können nicht alle Vorkehrungen im Voraus getroffen werden – doch auch hier gibt es Tricks.

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Gewitter: Pixabay
Hagel: Pixabay
Regen: Pixabay

Das können Sie tun:

So sichern Sie Ihren Garten präventiv

Erst einmal ganz simpel: Binden Sie alles fest, was Sie anbinden können, damit nichts verrutscht, wegfliegt oder umfällt.

Berücksichtigen Sie bei der Gartengestaltung robuste Pflanzen und Windschutzelemente. Die GGZ Gartenbau Genossenschaft Zürich unterstützt Sie gern bei der richtigen Pflanzenwahl. Elemente aus Holz oder Mauerwerk, Gabionen oder Pflanzen können als Windschutz dienen. Es gibt viele Möglichkeiten, ihn optisch ansprechend zu integrieren.

Quelle Bild Gabionen: Pixabay

Bäume lassen sich mit Hagelschutznetzen oder -gittern schützen. Diese werden über mehrere Pfosten gespannt und fixiert – eine Massnahme, die sich auch für Hochbeete eignet.

Für empfindliche Pflanzen wie Tomaten oder Gurken gibt es spezielle Schutzdächer und -hauben. Wenn Sie regelmässig pflanzen, lohnt sich diese Investition.

Kübelpflanzen können – je nach Bedarf – präventiv auf einer überdachten Terrasse platziert werden. Wichtig ist, sie so zu sichern, dass sie bei starken Böen nicht umfallen.

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Kübelpflanze: Pixabay
Zerbrochener Topf: Pixabay

Das können Sie kurzfristig tun

Zieht ein Sturm auf, lassen sich Beete mit Lochfolie, Schlitzfolie oder Gartenvlies abdecken. Kleinere Pflänzchen können Sie mit einem darübergestülpten Tontopf schützen. Einzelne Topfpflanzen bringen Sie, wenn möglich, an einen geschützten Ort.

Das können Sie tun, um Gewächshäuser und Gartenmöbel zu schützen

Achten Sie bereits beim Kauf darauf, dass Gewächshäuser und Gartenmöbel aus Materialien bestehen, die Hagel gut standhalten.

Hagelschutznetze, Bastmatten, Folien, Holzbretter oder dicker Karton federn den Aufprall von Hagelkörnern ab und schützen so Dach und Seitenwände. Es lohnt sich, Ihrem Gewächshaus ein solches Upgrade zu gönnen.

Gartenmöbel und Sonnenschirme stellen Sie am besten unter. Falls das nicht möglich ist, schieben Sie alles zusammen, bedecken es mit einer Plane und sichern das Ganze mit Spanngurten.

Generell gilt: Sichern Sie Ihren Garten gut gegen Wind. Herumfliegende Gegenstände sind nicht nur ärgerlich, sondern können auch teuer und gefährlich werden. Wie zahlreiche Videos im Internet zeigen, haben Trampoline ein besonderes Talent dafür, an völlig unerwarteten Orten wieder aufzutauchen.

Wie gehe ich bei einem Hagelschaden vor?

Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es passieren, dass ein Hagelschaden entsteht. Neben den Versicherungsabklärungen sollten Sie Folgendes tun:

Achten Sie auf Bäume

Prüfen Sie, ob Ihre Bäume noch standhaft sind, und entfernen Sie beschädigte Äste, die jederzeit herunterfallen könnten. Schneiden Sie ausgefranste Rissstellen in der Rinde sauber ab, um die Heilung zu unterstützen.

Prüfen Sie Ihre Pflanzen

Durchlöcherte Blätter und geknickte Stängel sind leider keine Seltenheit nach einem Sturm, insbesondere dann nicht, wenn Hagel mit im Spiel war. Entfernen Sie kaputtes Blattwerk und Stiele umgehend. Diese ziehen nämlich nicht nur Schädlinge an, sondern sind auch empfindlich gegenüber Keimbefall.
In Mitleidenschaft gezogene Beeren und Früchte können Sie, wenn sie reif sind, direkt ernten und verarbeiten beziehungsweise konsumieren. Das muss jedoch schnell gehen, da diese schnell verderben.

Sie haben in Ihrem Blumenbeet kaputtes Blattwerk entdeckt? Gezielte Rückschnitte bei kleineren Schäden und ein radikaler Rückschnitt, wenn nichts mehr zu retten ist, helfen der Pflanze, sich zu regenerieren und neue Blüten auszubilden.

Sind die Pflanzen zwar niedergedrückt, aber nicht weiter beschädigt worden, brauchen sie einfach etwas Zeit. Nach zwei bis vier Wochen sollten sie sich wieder regeneriert haben.

Kein Problem. Die Gestaltungsprofis der GGZ Gartenbau Genossenschaft aus Zürich helfen Ihnen.

Natürlich können unsere Gartenpfleger Ihren Baum überprüfen und allenfalls bei Bedarf sogleich behandeln. Dabei werfen wir auch gern einen Blick auf den restlichen Garten, wenn Sie das wünschen.

Wenn es um Gartenbau geht, sind wir Ihr Ansprechpartner. Wir freuen uns auf Ihr Projekt. Ganz egal, ob Sie in Zürich oder an einem anderen Ort zu Hause sind.