Moos im Garten ist Unkraut und muss deshalb entfernt werden, oder? Nein, muss es nicht. Moose sind weder Unkräuter noch, wie es korrekt heisst, Beikräuter oder Begleitkräuter. Vielmehr sind sie wahre Naturwunder und Ökohelden im Garten und im Wald. In diesem Beitrag erfahren Sie nicht nur, warum Sie wild wachsendem Moos unbedingt einen Lebensraum bieten sollten, sondern auch, welche geheimen Superkräfte es hat.

Das Moos: Eine wild wachsende Pflanze mit grosser Geschichte

Moose existieren seit über 400 Millionen Jahren und waren somit bereits da, als die Dinosaurier die Erde bevölkerten. Schon allein diese Tatsache fasziniert und verblüfft. Sie zeigt auf, was für ein Überlebenskünstler dieses Begleitkraut ist. Das Moos war die erste Landpflanze und es wächst auch unter garstigen Bedingungen. Somit finden wir es heute nicht nur in Gärten, sondern auch in Wäldern und Mooren, wo inzwischen auch geschützte Arten beheimatet sind.

Quelle Bild Baumstamm 1: Pexels
Quelle Bild Baumstamm 2: Pexels

Ist Moos im Garten gut oder schlecht?

Moos im Garten ist nicht schlecht – im Gegenteil. Es speichert Feuchtigkeit, schützt den Boden vor dem Austrocknen, filtert Staub und reguliert das Mikroklima. So bleibt es auf bemoosten Flächen stets etwas kühler. Darüber hinaus spielt Moos eine wichtige Rolle im Ökosystem: Es bietet Lebensraum für zahlreiche Tiere, die wiederum Nahrungsquelle für andere Gartenbewohner sind. Moos ist also kein Störenfried, sondern ein echter Klima- und Ökoheld mit unschätzbarem Wert für Natur, Mensch und Umwelt.

Moos Garten Ökosystem

Quelle Bild Frosch im Moos: Pexels

Wie kann ich Moos im Garten bekämpfen?

Am besten bekämpfen Sie es gar nicht – die Gründe dafür haben wir in den vorherigen Abschnitten erläutert. Es ist aber trotzdem verständlich, dass Moos in manchen Situationen stören kann. Zum Beispiel auf Platten oder Treppenstufen, wo es sogar zur Rutschgefahr werden kann. Wir empfehlen, Moos nur dann zu entfernen, wenn es sicherheitsrelevant ist.

Wenn das Moos entfernt werden muss, sollten Sie dabei auf chemische Vernichtungsmittel verzichten. Einfaches Wegschrubben reicht. Und lassen Sie das Moos dort weiterwachsen, wo es nicht stört, um das ökologische Gleichgewicht im Garten zu schützen.

Moos werden Sie nicht mehr los

Moos, das einmal Einzug gehalten hat, werden Sie kaum mehr los. Denn diese Pflanze ist ein richtiger Überlebenskünstler. Trockenperioden trotzt es souverän und wenig Wasser reicht schon, um ihm wieder Leben und Farbe zu verleihen. Ausreissen, Vertikutieren, Jäten – all das hilft nur im Moment. Da Moose sich durch Sporen verbreiten – und dies sehr effektiv – werden Sie schnell neue Moosgewächse in Ihrem Garten finden.

Unser Tipp: Lernen Sie, mit diesem Superhelden zu leben. Moos ist nicht nur superweich und Wellness für die Füsse, es steigert auch die Lebensqualität für Sie und die Natur.

Keine Sorge! Die Gartenpflege-Profis der GGZ Gartenbau Genossenschaft aus Zürich helfen Ihnen dabei, Sicherheit und Schutz des Ökosystems zu vereinen.

Funktionalität lässt sich auch mit ansprechender Optik kombinieren. Unsere Gartenbauer unterstützen Sie von der Idee über die Umsetzung bis hin zur Pflege.

Wir kommen gern vorbei und prüfen, ob und welche Massnahmen zur Pflege sinnvoll sind. Ganz egal, ob Sie in Zürich oder ausserhalb der Stadt wohnen – unsere Gartenbauprofis sind für Sie da.