Nur noch kurz was im Garten erledigen. Nur einen kleinen Umbau in Angriff nehmen. Nur schnell eine neue Pflanze für den Garten kaufen. Doch genau solche Miniprojekte sorgen oft für Frust – denn aus nur kurz und ganz schnell wird plötzlich eine Odyssee. Das kommt Ihnen bekannt vor? Dann ist dieser Beitrag genau richtig für Sie. Wir zeigen die häufigsten Fehler in der Gartengestaltung und -pflege und geben Tipps, wie Sie entspannt zu einem Garten gelangen, der Freude bereitet.
Die 9 häufigsten Fehler in der Gartengestaltung
Es ist Frühjahr, die Sonne lockt und die Vögel singen – Zeit für etwas kreative Arbeit im Garten. Wie schnell ein kleines Gartenprojekt jedoch zur Geduldsprobe wird, weiss vermutlich fast jeder. Hier sind die neun häufigsten Fehler in der Gartengestaltung und wie Sie sie vermeiden:
1. Planlos loslegen
Mit einer Vision vor Augen werden Pflanzen gekauft, Elemente gedanklich platziert und man sieht sich schön gemütlich auf dem aktuell noch imaginären Sitzplatz ein gutes Glas Wein trinken. Die Realität: Nichts passt, das innere Konzept wird zum Gartenchaos und der Nervenzusammenbruch ist in greifbarer Nähe.
Starten Sie nie nur mit einer groben Idee im Kopf ein Gartengestaltungsprojekt. Nehmen Sie sich die Zeit und bringen Sie ganz in Ruhe Ihren neuen Garten auf Papier. Machen Sie sich bewusst, welche Voraussetzungen Sie haben. Beispielsweise hat ein Garten in der Stadt Zürich in der Regel andere Voraussetzungen und Möglichkeiten als einer auf dem Land. Das hilft nicht nur beim Visualisieren und beim Prüfen, ob die Umsetzung machbar ist, sondern verschafft auch einen Überblick darüber, welche Materialien gebraucht werden. Falls Sie professionelle Unterstützung wünschen, stehen Ihnen die Profis der GGZ Gartenbau Genossenschaft aus Zürich gern zur Seite.

Ein durchdachter Garten braucht eine Planung.
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2. Zu wenig Ressourcen einplanen
Ein Gartenprojekt braucht Zeit, Kraft und Durchhaltevermögen. Gerade bei Eigenleistung wird der Aufwand oft massiv unterschätzt. Viele kleine Aufgaben summieren sich zu einem riesigen Projekt. Denken Sie ausserdem an die spätere Pflege: Üppige Bepflanzung, viele Bäume oder aufwendige Technik wirken anfangs spannend, doch sie verlangen dauerhafte Pflege. Setzen Sie beispielsweise lieber auf pflegeleichte Pflanzen und intelligente Bewässerungssysteme. So bleibt der Aufwand überschaubar. Oder Sie engagieren einfach uns und geben die Pflege Ihres Gartens ab.

Wann steht was an? Ein Zeitplan hilft.
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3. Kosten unterschätzen
Ein Garten ist eine Investition. Pflanzen, Erde, Baumaterial, Werkzeuge, Fachleute – die Liste ist länger, als man denkt. Viele kalkulieren zu knapp und stolpern später über unerwartete Ausgaben. Planen Sie darum realistisch und verschaffen Sie sich frühzeitig einen Kostenüberblick.

Ein Budget zeigt, ob die geplanten Arbeiten finanziell möglich sind.
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4. Rechtliche Vorgaben nicht kennen
Kleine Gartenbauprojekte können schnell zum rechtlichen Hindernis werden. Und das kann den ganzen Zeitplan durcheinanderbringen. Informieren Sie sich rechtzeitig darüber, ob und welche Bewilligungen allenfalls eingeholt werden müssen.

Bei der Planung sollten Sie auch rechtliche Aspekte berücksichtigen.
Quelle Bild ZGB/OR: eigene Fotografie
5. Lieferzeiten der Materialien nicht berücksichtigen
Nachhaltige Materialien sind bei grossen Projekten ein Muss. Doch genau diese haben oft lange Lieferzeiten. Besonders im Frühjahr, wenn viele gleichzeitig bauen. Bestellen Sie frühzeitig und vermeiden Sie damit Verzögerungen.
6. Bodenbeschaffenheit nicht prüfen
Man gärtnert, sucht sorgfältig Pflanzen aus und am Ende wächst gar nichts. Sehr oft geht die vorgängige Analyse des Bodens vergessen. Denn die Pflanzen müssen zum Boden passen oder der Boden entsprechend bearbeitet werden. Denken Sie also daran, die Bodenbeschaffenheit Ihres Gartens zu berücksichtigen oder rechtzeitig einen Experten zu Rate zu ziehen. Das Team der GGZ Gartenbau Genossenschaft aus Zürich unterstützt Sie auf Wunsch dabei.

Prüfen Sie im Vorfeld den Boden, um herauszufinden, welche Pflanzen passen.
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7. Gestaltungs- und Freizeitelemente falsch planen
Sie denken, dass die Wahl des Sitzplatzes nicht so relevant ist? Wann sitzen Sie am liebsten im Garten? Und mögen Sie es lieber sonnig oder schattig? Spätestens da wird einem bewusst, dass es doch nicht ganz unerheblich ist, sich vorher Gedanken zu machen, wo man den Gartensitzplatz plant. Auch Wege werden oft unterschätzt – sie sind nicht nur praktisch, sondern können auch gestalterische Akzente setzen. Planen Sie zudem Freizeitelemente wie Outdoor-Küchen so, dass Wasser- und Stromanschlüsse in der Nähe sind. So vermeiden Sie lange Versorgungswege und einen Kabelsalat.

Überlegen Sie sich, wo Sie sich gern aufhalten und wie viel Privatsphäre Ihnen wichtig ist.
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8. Nicht alle Anspruchsgruppen berücksichtigen
Vergessen Sie nicht, dass Sie vielleicht nicht die einzige Person sind, die sich im Garten wohl und sicher fühlen möchte. Achten Sie zum Beispiel darauf, keine giftigen Pflanzen zu setzen, wenn Kinder oder Haustiere im Garten sind. Und vergessen Sie nicht, Platz für Spielgeräte oder Rückzugsorte zu schaffen.

Hält sich Ihr Haustier auch im Garten auf? Dann sollten Sie auch das berücksichtigen.
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9. Ungeeignete Pflanzen wählen
Das kennen wir vermutlich alle: Wir stehen im Gartencenter und lassen uns von den schönsten Blüten und den üppigsten Blattwerken betören. Jedoch sollte bei der Auswahl der Pflanzen so einiges beachtet werden. So spielen in erster Linie Standort und bevorzugte Bodenbeschaffenheit eine grosse Rolle. Aber auch, was zu welcher Jahreszeit blüht, ist keine unerhebliche Frage. Erwischen Sie beispielsweise nur Frühblüher, ist Ihr Garten ab dem Sommer etwas farblos.
Die 3 häufigsten Fehler bei der Gartenpflege
Der Garten ist fertig und nun geht es ans Geniessen – sofern er nicht gerade gepflegt werden möchte. Aber auch hier können Fehler den Spass am eigenen Garten mindern. Hier sind unsere drei wichtigsten Tipps:
1. Giessen und Düngen
Informieren Sie sich gründlich darüber, wie viel Wasser und Dünger Ihre Pflanzen wirklich brauchen. Denn oft ist es viel weniger als gedacht. Überwässerung oder Überdüngung schaden den Gartenbewohnern und führen im schlimmsten Fall zum Absterben der Pflanzen.
2. Den Garten zu aufgeräumt haben wollen
Die Hecke akkurat geschnitten, der Rasen stets nach englischer Art gemäht und das Laub sauber weggeharkt – der Inbegriff eines ordentlichen Gartens. Was für viele aber so gehört, freut die Natur selbst weniger. Zu radikal geschnittene Hecken können je nach Jahreszeit unter Umständen keine Triebe mehr ausbilden oder erleiden Frostschäden. Ein stets kurzer Rasen ist für Bienen ungemütlich und für Schädlinge ein Paradies. Und Laub im Herbst schützt den Boden und ist ein prima Versteck für Tiere – also lassen Sie die bunte Vielfalt ruhig liegen.

Laub schützt den Boden und bietet Tieren einen Lebensraum.
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3. Nicht die richtigen Werkzeuge nutzen
Zugegeben: Es gibt zahlreiche Werkzeuge für den Garten. Aber Gartenarbeit kann zur Tortur werden, wenn Sie genau hier sparen. Sie brauchen nicht jedes Tool, das auf dem Markt verfügbar ist. Aber schaffen Sie dennoch das in guter Qualität an, was Ihnen die Arbeit erleichtert. Denn Gartenarbeit soll nicht zum Albtraum werden. Sie können sich die Anschaffung der Werkzeuge aber auch sparen und das GGZ-Team mit der Pflege Ihres Gartens beauftragen. Wir sind in und rund um Zürich für Sie da.
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Sehr gern. Unsere Gartengestalter freuen sich darauf, mit Ihnen gemeinsam ein individuelles Konzept zu entwickeln – ob ein grüner Rückzugsort mitten in Zürich oder ein Kinderparadies auf dem Land.
Da sind Sie bei der GGZ Gartenbau Genossenschaft genau an der richtigen Adresse. Wir gestalten um, bauen und pflegen als erfahrenes Gartenbauunternehmen in und rund um Zürich Ihren Garten ganz nach Ihren Vorstellungen.
Das müssen Sie auch nicht. Wir unterstützen Sie bei Ihrem Projekt. Fragen Sie uns einfach an.